Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

​​​​​​​​​​Definition von Diskriminierung

Diskriminierung ist die Benachteiligung von Menschen aufgrund eines schützenswerten Merkmals, wie beispielsweise des Geschlechts, der et​hnischen Herkunft, des Alters, einer Behinderung, der sexuellen Identität oder der Religion. Entscheidend für eine Benachteiligung ist das Ergebnis, nicht jedoch das Motiv (Absicht, Gedankenlosigkeit, allgemeine Verwaltungspraxis et cetera).

Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (A​GG​) werden folgende Merkmale als schützenswert genannt:

  • Ethnische Herkunft und rassistische Zuschreibungen,
  • Geschlecht (umfasst auch trans*­ und inter* Personen),
  • Religion oder Weltanschauung (umfasst auch Nichtzugehörigkeit zu einer Religion oder Weltanschauung),
  • Behinderung,
  • Lebensalter,
  • sexuelle Identität.

Darüber hinaus sind für den Hochschulbereich noch folgende Merkmale relevant:

  • soziale Herkunft bzw. der soziale Status,
  • Familienstatus.

 
Das Aufzählen von Merkmalen kann immer nur als Annäherung an die Realität vielfältiger Lebensbedingungen verstanden werden. Bei Unsicherheit darüber, ob eine erlebte oder beobachtete Situation eine Diskriminierung darstellt, stehen Ihnen verschiedene Personen für eine Erstberatung​ zur Verfügung.
Diskriminierung kann sich auch gegen eine Kombination verschiedener Merkmale richten oder gegen eine nur vermutete Zugehörigkeit zu einer Gruppe. ​

 

 

​Kontakt

Antidiskriminierungsbeauftragte der  Hochschule Düsseldorf ist Wiebke Herter​. Gerne können Sie sich mit ihren Anliegen und Fragen zu dem Thema an wiebke.herter@​hs-duesseldorf.de wenden.

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