Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Führungsleitlinien

​​​​​​​​​​​​​​Als Grundlage des Handelns und der Entscheidungsfindung auf allen Verwaltungsebenen stellen die zu Beginn des Jahres 2013 erarbeiteten Führungsleitlinien einen wesentlichen Bestandteil des Miteinanders an der Hochschule Düsseldorf dar.


Sie sind das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Beschäftigten aus unterschiedlichen Bereichen und Ebenen, die aus der Erkenntnis heraus entwickelt wurden, dass an der HSD dauerhafter Erfolg nur gewährleistet ist, wenn die Hochschule kompetent geführt wird, sie ihren Bildungsauftrag gegenüber Studierenden überzeugend erfüllt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen in ihrem Zuständigkeitsbereich beteiligt sind. Zu diesem Zweck formulieren wir Leitlinien der Führung, in die alle Beschäftigten eingebunden sind und in die sie ihr Wissen und Können mit Kreativität und Selbstvertrauen einbringen, um Mitverantwortung für den gemeinsamen Erfolg der HSD zu übernehmen.


Obwohl den Führungskräften hierbei eine besondere Verantwortung zukommt, sind alle Beschäftigten gefordert, aktiv an der Weiterentwicklung und zum Wohl der Hochschule Düsseldorf zusammenzuarbeiten. Daher streben wir gemeinsam eine motivierende und kollegiale Arbeitsatmosphäre an, in der konstruktive Zusammenarbeit, Projektarbeit und Teamgeist zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefördert werden – auch über Dezernats- und Teamgrenzen hinweg.
Diese Führungsleitlinien wurden durch das Präsidium, die Dezernentinnen und Dezernenten, die Leitungen der Zentralen Einrichtungen sowie die Team- und Abteilungsleitungen in einem gemeinsamen Prozess in mehreren Workshops für die entsprechenden Bereiche erarbeitet. Dennoch wünscht sich das Präsidium natürlich, dass sie die Zusammenarbeit an der gesamten Hochschule symbolisieren und auch gemeinsam mit allen gelebt werden.​


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​Führen mit Ziel- und Lösungsorientierung


  • Auf der Grundlage der von der Hochschulleitung erarbeiteten strategischen Ziele machen die Führungskräfte der HSD die zu Grundeliegenden Entscheidungen ebenen gerecht und in der für die tägliche Arbeit notwendigen Weise transparent und nachvollziehbar. Durch Teilhabe an Entscheidungen auf allen Ebenen und der gemeinsamen, kollegialen Arbeit an der Erlangung der gesteckten Ziele erreichen wir eine verstärkte Identifikation mit der Hochschule.
  • Wir verstehen Probleme als Herausforderungen und Ansätze für Verbesserungsvorschläge und nehmen sie als Chancen wahr. Wir denken gemeinsam in Lösungen, um Ziele zu erreichen.
  • Die Hochschulverwaltung und die Zentralen Einrichtungen verstehen sich als Dienstleister für Lehre, Weiterbildung und Forschung zur Unterstützung des Bildungsauftrages. Wir arbeiten für unsere Ziele und Zielgruppen. Dazu bieten wir aktiv Lösungen und Serviceorientierung an.
  • Auf der Basis de rmittel- und langfristigen Hochschulstrategie verpflichten wir uns, für unseren Bereich verantwortungsvoll mit den gegebenen Ressourcen umzugehen, im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Menschlichkeit, Qualität und öffentlichem Bildungsauftrag.



​​​Führen mit Verlässlichkeit


  • Eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird durch die Achtung der vereinbarten Leitlinien und die Erfüllung der anvertrauten Aufgaben bedingt. Vor diesem Hintergrund stehen wir zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • Wir nehmen Anregungen der Beschäftigten auf und fordern zum Mitdenken und Mitgestalten auf. Getroffene Entscheidungen und Vereinbarungen werden als verbindlich akzeptiert und eingehalten.

  • Wir haben den Mut, zu Fehlern zu stehen und Entscheidungen zu revidieren, wo Neuentwicklungen dies nötig machen und Verbesserungspotenziale versprechen. Fehler werden fair kommuniziert und mit Respekt und Wertschätzung gelöst.

  • Geradlinigkeit und Nachvollziehbarkeit im Arbeitsalltag bestimmen die Grundlagen unserer Entscheidungen und die daraus resultierenden Handlungsweisen.



​​​Führen mit Verantwortung


  • Führungskräfte haben Vorbildfunktion. Wir verhalten uns glaubwürdig, authentisch und gerecht. Wir kennen unsere Stärken und Schwäche nund arbeiten kontinuierlich daran, sie sowohl für die täglichen Arbeitsabläufe als auch für die Förderung des kollegialen Miteinanders zu optimieren bzw. zukorrigieren.
  • In der Leitungsfunktion geben wir Ziele vor und beziehen die beteiligten Beschäftigten aktiv in die notwendigen Maßnahmen ein.
  • Wir fordern Leistung, unterstützen und fördern die Beschäftigten allerdings auch dabei. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dabei auf ihrer Ebene Verantwortung für die Zielerreichung und Fortentwicklung unserer Hochschule.
  • Wir sorgen dafür, dass Arbeit, Verantwortung und Kompetenzen in gerechter Balance verteilt sind.




​​Führen mit Respekt und Wertschätzung


  • Wir achten die Individualität unserer Beschäftigten. Durch die flexible Förderung der persönlichen Potenziale gestalten wir die Innovation und Vielfalt an unserer Hochschule.
  • Bei unserer Entscheidungsfindung orientieren wir uns an sachlichen Kriterien und schaffen so Nachvollziehbarkeit und Transparenz im Umgang mit den Aufgabenstellungen.
  • Die Qualität der Arbeit ist abhängig von der Arbeitsatmosphäre, dem Leistungsniveau sowie der Anerkennung geleisteter Arbeit. Als Führungskräfte nehmen wir die individuellen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahr und bieten ihnen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

  • Wir achten unsere Kolleginnen und Kollegen unabhängig von der jeweiligen Dienststellung.​



​​​Führen mit Kommunikation


  • Durch geregelte Strukturen und Rahmenbedingungen schaffen wir bereichsinterne und- übergreifende Kommunikationsmöglichkeiten und -formen, die allgemeine Team- oder Dezernatsbesprechungen, aber auch individuelle Mitarbeitergespräche umfassen.
  • Führung braucht und gibt Steuerungsinformationen: Wir unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, indem wir relevante Informationen auf korrekte Weise zur Verfügungstellen, erwarten aberg leichzeitig eine entsprechende Informationsweitergabe seitens der Beschäftigten.
  • Wir fördern die gegenseitige Konfliktkompetenz, indem wir Konflikte wahrnehmen und zusammen aktiv an Lösungen arbeiten.Hierbei werden die sachlichen und persönlichen Ebenen auf professionelle Weise getrennt.
  • Sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte der individuellen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei Feedback- Gesprächen gleichermaßen angemessen benannt, thematisiert und in Balance gehalten.​