Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Quali­täts­pakt Leh­re

Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre

 

 

Neue Informationsseite des BMBF freigeschaltet

Die Internetseite www.qualitaetspakt-lehre.de ist nun online. Neben Hintergrundinformationen zum Programm finden die Besucherinnen und Besucher der Seite hier eine interaktive Deutschlandkarte, über die sie zu den geförderten Hochschulen und den Beschreibungen ihrer Vorhaben gelangen können.

Die Seite ist darüber hinaus mit wichtigen Akteuren der Hochschulpolitik verlinkt, und ein Newsticker weist auf programmrelevante Veranstaltungen hin. Sie finden hier später auch alle Informationen zur Vernetzungsveranstaltung des Programms im Juli 2013. Ebenso wird eine Datenbank mit Suchfunktion integriert werden, um die vielfältigen Maßnahmen und Themenfelder der geförderten Vorhaben zu erschließen.

Dieser Internetauftritt wird kontinuierlich gepflegt und ausgebaut.​

 

 

Hochschule Düsseldorf erhält über 5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre

Erfreuliche Nachrichten an der HSD: Die Hochschule ist in der zweiten Bewilligungsrunde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufenen Qualitätspakts Lehre erfolgreich: Die HSD erhält in den nächsten fünf Jahren rund 5 Mio Euro. Bis 2020 stellt der Bund für den Qualitätspakt Lehre rund zwei Milliarden Euro bereit. Zusammen mit der im Wintersemester gestarteten ersten Förderrunde werden insgesamt 186 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern gefördert, darunter 78 Fachhochschulen.

Hintergrund: Um den kritischen Entwicklungen angesichts steigender Studierendenzahlen zukünftig angemessen entgegenwirken zu können, werden in diesem Wettbewerbsbeitrag vier an der Hochschulstrategie orientierte und mit den Wünschen der Studierenden übereinstimmende Maßnahmenpakete konzipiert. Diese fokussieren schwerpunktmäßig auf den Übergang in die Hochschule sowie auf die Studieneingangsphase und legen damit die Basis für einen erfolgreichen Studienverlauf.

Mit dem Paket »Übergänge gestalten« wird die Beratungs- und Betreuungsleistung im Studierenden-Support sowie in den Fachbereichen ausgebaut. Das Maßnahmenpaket »Qualifizierende Lehrangebote in der Studieneingangsphase« reagiert mit Zusatzkursen auf die heterogenen Zugangsvoraussetzungen sowie die differierenden Bildungsniveaus und hat die Förderung der Studierfähigkeit zum Ziel. Das Projekt »e-Steps« ergänzt beide Pakete mit einem Multifunktionsportal. Komplementiert werden diese Ansätze durch das Maßnahmenpaket »Weiterqualifizierung des Lehr- und Betreuungspersonals«. Die Sensibilisierung des Hochschulpersonals gegenüber Prozessen des Wandels sowie die Förderung entsprechender Handlungskompetenzen stehen hier im Vordergrund.

 

Antrag "Steps - Studieneinstieg für heterogene Gruppen erfolgreich planen und nachhaltig sichern"


Projektleitung

Jörg Balcke-O’Neill
joerg.balcke-oneill@hs-duesseldorf.de
Tel. +49 211 4351-8105
Fax +49 211 4351-18105

 

 

Erfolgreicher Antrag: BMBF fördert ebenfalls Verbundprojekt der HSD mit über 912.000 Euro

Die Hochschule Düsseldorf ist auch innerhalb des Verbundprojektes mit der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Hochschule Rhein-Waal in der zweiten Bewilligungsrunde des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufenen Qualitätspakts Lehre erfolgreich: Die HSD erhält in den nächsten fünf Jahren vom Bund gut 912 000 Euro, um professioneller Lehrbeauftragte zu rekrutieren. Lehrbeauftragte spielen an (Fach-)Hochschulen eine besondere Rolle: Weil sie weiterhin ihren Beruf ausüben, sind sie ideales Bindeglied zwischen Hochschule und Unternehmen und ergänzen die hauptamtlich lehrenden Professoren.

Den Verbundantrag eingereicht hatten neben der Hochschule Düsseldorf die Hochschulen Niederrhein, Bonn-Rhein-Sieg und Rhein-Waal. Diese vier Hochschulen werden ab März 2012 damit beginnen, eine gemeinsame „Servicestelle Lehrbeauftragtenpool“ aufzubauen. Insgesamt erhalten sie dafür 4,12 Millionen Euro. Von dieser Summe fließen 912 000 Euro an die HSD.

„Mit den zugesagten Fördermitteln können wir unsere Lehre und unsere Betreuungsangebot noch weiter verbessern“, sagte die Präsidentin, Prof. Dr. Brigitte Grass, in einer ersten Stellungnahme. Die Idee des Verbundantrages ist es, eine Servicestelle für die vier Hochschulen zu schaffen, so dass diese je nach Bedarf Lehrbeauftragte schnell und unkompliziert rekrutieren können. Speziell dafür eingestellte Mitarbeiter sollen systematisch auf die Suche nach Lehrbeauftragten gehen. Sie sollen bestehende Kontakte zu Unternehmen, Verbänden oder anderen Institutionen nutzen und neue Kontakte knüpfen, um geeignete Personen zu finden. Die Einstellung der Lehrbeauftragten erfolgt dann nach professionellen Kriterien. Vor dem Hintergrund der kommenden starken Studienjahrgänge und Engepässe bei der Besetzung sowie dem schon jetzt bestehenden Mangel an qualifizierten Lehrkräften streben die vier Hochschulen die Stärkung und Weiterentwicklung der Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Lehre, insbesondere in der Personalentwicklung von Lehrbeauftragten und wissenschaftlichen Mitarbeitern an.

Für die Lehrbeauftragten selbst soll der Pool für ihre Karriere hilfreich sein und eventuell den Weg zu einer Hochschul-Professur erleichtern. Zugleich sollen Frauen gefördert werden, um den Anteil an Professorinnen zu erhöhen. Durch die Systematisierung der Praxiskontakte soll zudem der Anwendungsbezug in der Lehre gestärkt werden. Die Hochschulen können somit ihre Kernkompetenz – die auf den Arbeitsmarkt ausgerichtete, anwendungsnahe Lehre und Forschung – weiter ausbauen.

 

Verbundantrag Lehrbeauftragtenpool

Dieses Bild zeigt Studenten in einem Materiallabor.
Anne Wirtz
PBSA Architektur
Dieses Bild zeigt einen gefüllten Hörsaal des Fachbereichs Wirtschaft.
Anne Wirtz
Hörsaal am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften