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HSD / Verwaltung, Dienstvereinbarung
14.04.2015

Unterzeichnung der Dienstvereinbarungen ‚Telearbeit‘ und ‚IT‘

​Am 18. Dezember 2014 haben die Präsidentin, Prof. Dr. Brigitte Grass und die Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Loretta Salvagno, mit dem Personalratsvorsitzenden der wissenschaftlichen und künstlerischen Beschäftigten, Dipl.-Ing. Norbert Bartscher und dem Personalratsvorsitzenden für Verwaltung und Technik, Ulrich Plaum, rechtzeitig zu Weihnachten die Dienstvereinbarung über alternierende Telearbeit an der Hochschule und die Dienstvereinbarung IT unterzeichnet.

Die Dienstvereinbarung IT enthält Vereinbarungen über die Grundsätze der Einführung und Anwendung von datenverarbeitenden Systemen an der Hochschule. Sie löst die ‚Rahmendienstvereinbarung über die Anwendung und den Ausbau  der automatisierten Datenverarbeitung zwischen dem Kanzler und dem Personalrat der nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten vom 13.11.1996‘, die ‚Dienstvereinbarung über die Einführung, wesentliche Änderung oder wesentliche Ausweitung betrieblicher Informations- und Kommunikationsnetze zwischen dem Kanzler und dem Personalrat der nicht-wissenschaftlich Beschäftigten vom 03.07.1997‘, die ‚Rahmendienstvereinbarung über die Anwendung und den Ausbau der automatisierten Datenverarbeitung zwischen dem Rektor und dem Personalrat der wissenschaftlich und künstlerisch Beschäftigten vom 23.07.1996‘ sowie die ‚Dienstvereinbarung über die Einführung, wesentliche Änderung oder wesentliche Ausweitung betrieblicher Informations- und Kommunikationsnetze zwischen dem Rektor und dem Personalrat der wissenschaftlich und künstlerisch Beschäftigten vom 03.07.1997‘ ab.

Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass beide Personalräte bei der Einführung und Anwendung von datenverarbeitenden Systemen angemessen und umfassend über diese informiert werden. Die Dienstvereinbarung enthält keine vorweggenommene
Mitbestimmung, sondern Regelungen darüber, welche Dokumente bei der Einführung eines datenverarbeitenden Systems erstellt und den Personalräten sowie dem Datenschutzbeauftragten zur Verfügung gestellt werden. Eine frühzeitige Einbindung der Personalräte und Datenschutzbeauftragten wird dadurch sichergestellt, dass die
Personalräte bereits über die Leistungsverzeichnisse informiert werden.

Die Hochschulleitung und die Personalräte erhoffen sich dadurch, an der Hochschule datenverarbeitende Systeme effizient, zügig und rechtssicher einzuführen. In der Verhandlungsgruppe, an der unter anderen auch Henning Mohren, Leiter der Campus IT, und Thomas Molck in seiner Funktion als Datenschutzbeauftragter teilgenommen haben, wurde vereinbart, dass zukünftig eine IT-Verfahrensbeschreibung, ein IT-Verfahrensverzeichnis und ein IT-Betriebshandbuch sowie die IT-Sicherheit und eine Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten eingehholt bzw. erstellt wird und an die Personalräte weitergegeben wird. Die Einzelheiten können Sie den Dienstvereinbarungen entnehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass frühzeitig die notwendigen Mitbestimmungsverfahren sowie der Bedarf gesonderter Regelungen erkannt und durchgeführt bzw. abgeschlossen werden können.

Die Dienstvereinbarung über alternierende Telearbeit knüpft nahtlos an die Dienstvereinbarung Telearbeit von 2005 an, die im Herbst von der Dienststellenleitung gekündigt worden ist. Die neue Dienstvereinbarung hat die Voraussetzungen für Tätigkeiten, die für Telearbeit geeignet sind, konkretisiert. An anderen Stellen wurde die Dienstvereinbarung an die technischen Weiterentwicklungen, zum Beispiel elektronische Zeiterfassung der nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter, angepasst. Die
Dienstvereinbarung alternierende Telearbeit enthält für alle Beschäftigten neben der bereits bekannten Telearbeit an fest vereinbarten Tagen in der Woche die Möglichkeit, im ‚Home Office‘ zu arbeiten, das heißt, spontan kurzfristig von zu Hause – in Absprache mit den Vorgesetzten – zu arbeiten.