Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Vertrauensdozentin Beate Böhmer (3.v.l.) und Börsenvertreter Sebastian Röthig (4.v.l.) freuten sich mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten über die interessante und diskussionsreich eVeranstaltung.

Foto: Olivia Suppé

​Stipendiatengruppe des NRW-Stipendiums informiert sich an der Düsseldorfer Börse

Die Stipendiatengruppe des NRW-Stipendiums der Fachhochschule besuchte im Rahmen der ideellenFörderung gemeinsam mi tihrer Vertrauensdozentin Dipl.-Soz. Päd. Beate Böhmer die Düsseldorfer Börse. Die ideelle Förderung, auf die die Fachhochschule Düsseldorf besonderen Wert legt, beinhaltet die Weiterentwicklung der Geförderten sowoh lin persönlicherals auch in beruflicher Hinsicht.


Die Studierenden informierten sich über die Organisation, die Funktionsabläufe und die Besonderheiten der Börse. Sebastian Röthig von der börseneigenen Überwachungsstelle, führte die Studierenden in das System dieses Handelsplatzes ein und gab einen Überblick über Entstehung und Entwicklung dieser für die Wirtschaft wichtigen Organisation. Die Düsseldorfer Börse unterscheidet sich in zwei Punkten von anderen Börsen:
Seit 2006 lässt sich die Düsseldorfer Börse als einzige Börse in Deutschland regelmäßig vom TÜV zertifizieren. Die Einhaltung des "Quality Trading" soll Anlegern eine höchste Preisqualität und optimale Bedingungen bei Ihren Geschäften gewährleisten, So Röhtig, und damit auch den Standort Düsseldorf attraktiv machen.

Um dieses Angebot noch zu verbesser, ließen sich die Düsseldorfer 2009 auch ihre Servicequalität vom TÜV zertifizieren. Im Rahmen dieser „Servicequalität Finance“ werden Geschäftsabläufe überprüft, die im direkten Kontakt mit Anlegern und Banken entstehen.
Beeindruckt zeigte sich die Gruppe von dem eher unscheinbarwirkenden „Handelssaal“ der Wertpapiermakler. Im Gegensatz zur Frankfurter Börse wird der Handel hier nicht in einem großen Saal abgewickelt ,in dem Händler hin-und herlaufen, sondern nahezu ausschließlich elektronisch mit wenigen Händlernan Computerarbeitsplätzen mit jeweils 7 Bildschirmen.
Die psychologische Dimension, die bei der differenzierten Erläuterung des Handelsprozesses deutlich wurde, faszinierte vorallem Vertrauensdozentin Beate Böhmer. „Der Aktienmarkt erscheint eher wie ein großes psychologisches Spielfeld“ konstatierte sie und erhielt hier Zustimmung durch den Börsenvertreter, der die emotionale Dimension des Aktienmarktes betonte.
Die Studierenden, die aus allen Fachrichtungen der Fachhochschule kommen, glänzten mit detailliertem Fachwissen über den Aktienhandel und die Regeln des Marktes. Christian Basten und Fabian Kraut, stellvertretende Stipendiatensprecher, gaben Einblick in ihr Detailwissen, da su.a. auch detaillierte elektronische Fachkenntnisverriet.
Gut informiert und interessiert verließen die Stipendiatinnen und Stipendiaten des NRW-Stipendiums die Düsseldorfer Börse. Die kommende Veranstaltung wird die Stipendiaten in die Museen der Stadt führen unter dem Motto: Art meets NRW-Stipendium.