Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

Führung durch den Landtag mit anschlieẞendem Gespräch mit dem Justizminister des Landes NRW

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Stipendiatinnen und Stipendiaten der FHD, Vertrauensdozentin Beate Böhmer (4.v.l.) und Justizminister Thomas Kutschaty, MdL 4.v.r.)


Stipendiatinnen und Stipendiaten der FHD, Vertrauensdozentin Beate Böhmer (3.v.l.) und der Vorsitzende des Kulturausschusses Staatsminister a.D. Dr. Fritz Behrens, MdL (4.v.l.)

​Begabtennachwuchs der FH D im Gespräch mit dem Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen

Zu einem persönlichen Gespräch mit Besuch des Landtags von Nordrhein-Westfalen hatte Justizminister Thomas Kutschaty, MdL, die Stipendiatinnen und Stipendiaten der FH D und ihre Mentorin Dipl.-Soz.Päd. Beate Böhmer im Rahmen der ideellen Förderung des Stipendiums eingeladen. Der Minister interessierte sich für den Begabtennachwuchs der FH D und ihre Begegnung mit der Politik. Er nahm sich Zeit, die jungen Menschen mit der Landespolitik und den Grundsätzen politischen Handelns vertraut zu machen und hatte ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anliegen. Über die Ziele und Visionen seiner Politik hinaus, stand er ganz unkompliziert auch für Fragen zu seiner Person zur Verfügung. Minister Kutschaty, der bis zu seiner Ernennung zum Minister 2010 als Rechtsanwalt in einer Kanzlei in Essen-Borbeck tätig war, hat ein besonderes Augenmerk auf die jugendlichen Straftäter: Er machte die Studierenden u. a. auf das Projekt „Das Haus des Jugendrechts“ aufmerksam, das sich im Rahmen einer gezielten interdisziplinären Zusammenarbeit jugendlichen Intensivtätern frühzeitig widmet. Der Rechtsstaat soll als effektive Maßnahme zeitnah auf das delinquente Verhalten der Jugendlichen reagieren können, so der Minister. Eine Verschärfung des Jugendstrafrechts hält er auf diesem Hintergrund daher auch nicht für das geeignete oder etwa wirksamere Mittel.

Frank Müller, Mitarbeiter im Landtagsbüro des Ministers und Organisator des Treffens, sorgte für einen ausgiebigen Rundgang durch das Landtagsgebäude. Er informierte die Gruppe sowohl über die Geschichte des Gebäudes als auch über den Arbeitsalltag eines Abgeordneten. Sowohl der helle, arbeitstechnisch effizient gestaltete Plenarsaal, als auch die grundlegende Architektur des Gebäudekomplexes beeindruckten.

Staatsminister a. D. Fritz Behrens, MdL, Vorsitzender des Kulturausschusses, freute sich, die Stipendiatengruppe der FH D als Gäste im Rahmen einer Ausschusssitzung begrüßen zu können. Der Kulturausschuss hatte sich u. a. mit einem Antrag der CDU-Fraktion, was die Zukunft der Stadttheater in NRW hinsichtlich ihrer Sicherung, Stabilisierung und strukturellen Weiterentwicklung betrifft, zu beschäftigen. Die im Ausschuss praktizierte Kultur der politischen Auseinandersetzung zwischen den Fraktionen war für die Stipendiaten überraschend konstruktiv und sehr interessant. Darüber hinaus stand der Vorsitzende den Studierenden ausführlich zu seiner politischen Laufbahn und dem politischen Alltag Rede und Antwort.

Nach einem insgesamt lehrreichen und sehr informativen Tag verabschiedeten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten vom Landtag und den Mandatsträgern, aber keinesfalls von der Politik, die sie so praktisch und hautnah an diesem Tag erlebt hatten. Motiviert und keinesfalls „abgeschreckt“ und mit Respekt vor der Tätigkeit unserer Abgeordneten verließen sie das Gebäude.