Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

Stipendiatinnen und Stipendiaten der FH Düsseldorf mit Vertrauensdozentin Dipl.Soz.-Päd. Beate Böhmer (3.v.l.) im Museum Ludwig in Köln. Foto: Luzien Lenzen

​„Auf Du und Du mit Picasso“ - Einblicke in das Leben des Künstlers

Die Stipendiatengruppe der FH D machte sich im Rahmen ihrer ersten Veranstaltung im neuen Jahr gemeinsam mit ihrer Vertrauensdozentin Dipl.-Soz.Päd. Beate Böhmer auf den Weg nach Köln. Ziel war die Sonderausstellung „IchundIchundIch“ im renommierten Museum Ludwig. Die Fotoausstellung porträtiert den Künstler Pablo Picasso und ermöglichte der Gruppe einen spannenden Einblick in sein Leben. Sie zeigt den Künstler insbesondere von seiner medialen und privaten Seite. Picasso verfügte nicht nur über die Fähigkeit, Menschen und Gegenstände gekonnt in Szene zu setzen, sondern auch sich selbst. In ca. 250 Aufnahmen offenbart die Fotoausstellung den Menschen, den Künstler und den „Medienmeister“ Picasso. Humor, Tierliebe, Chaos, Sinn für das Schöne und Wahre, offenbaren sich in vielfältigen Ablichtungen seiner Person und seines Umfeldes.
Handverlesene Fotografen wie Robert Capa, der zum Beipsiel einen Sonntagsausflug der „Familie Picasso“ fotografisch dokumentierte, zeigten die Vielseitigkeit Picassos und trugen damit zur wachsenden Popularität des Künstlers bei. Picasso selbst verarbeitete diesen Ausflug im Jahr 1950 in Form einer Skulptur, die er dann „Frau mit Kinderwagen“ nannte. Sie entstand aus Abfällen und Alltagsgegenständen.
Bei den zahlreichen fotografischen Aufnahmen behielt der Meister fast ausnahmslos die Regie, egal wer ihn, seine Arbeitsstätten, sein häusliches Umfeld oder sein Leben ablichtete. Er blieb der „Creativ Director“ seiner Fotos, die auf diese Weise ebenfalls seine Werke wurden. Er kreierte aktiv sein Image in einer Zeit, in der dies sicher nicht üblich war. Heute wäre er wohl ein Meister in der Handhabung des Internets als seiner Imageplattform.
Der Begründer des Kubismus versetzte die Stipendiatinnen und Stipendiaten denn auch an manchen anderen Stellen ins Staunen und Diskutieren, z. B. was seine Einstellung zu Frauen betraf. Er regte unvermeidlich zum Nachdenken an. So konnte sich die Gruppe in einer einstündigen Führung und anschließend auf eigene Faust ihr persönliches Bild von diesem beeindruckenden Mann machen.