Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

Fifty fifty – Stadtrundgang mit Stipendiatinnen

Die beiden sympathischen Führerinnen (1. und 3.v.l) blieben den interessierten Deutschland-Stipendiatinnen und dem Vizepräsidenten für Alumni-Management und wissenschaftliche Weiterbildung, Prof. Dr. Horst Peters (2.v.l.), keine Antwort schuldig. Foto:HSD​

Fifty fifty – Stadtrundgang mit Stipendiatinnen

Innerhalb des ideellen Stipendienprogramms nahmen 18 Deutschland-Stipendiatinnen am 21. Juni an einem etwas „anderen“ Stadtrundgangteil. Unter dem Motto „Die einzige Wohnungsbesichtigung, bei der das Dach fehlt–Obdachlose zeigen ihre Stadt“ wurden wir in einer ca. zweistündigen Führung von zwei Stadtführerinnen, die aus dem eigenen Erleben berichten konnten, zu markanten und für Obdachlose relevanten Plätzen geführt. Ausgangspunkt war das Büro von fiftyfifty auf der Höhenstr. in Düsseldorf-Oberbilk, von wo es zu verschiedenen Haltepunkten rund um das Bahnhofsviertel und dann Richtung Innenstadt ging.
Besonders beeindruckend waren die Schilderungen über persönliche Erfahrungen und Erlebnisse der beiden Stadtführerinnen. Erläutert wurden zudem Fragen, wo beispielsweise Wohnungslose übernachten oder wie man ohne Wohnung seinen Tag strukturiert. Aber auch Drogen, Alkohol und Prostitution wurden thematisiert. Schließlich wurde auch das fifty fifty-Konzept und der Zeitungsverkauf erörtert.Die beiden sympathischen Führerinnen blieben uns keine Antwort schuldig.
Für die meisten Besucher tat sich eine Parallel welt auf, mit der viele bis langnoch nicht in Kontakt gekommen sind. Die Stadtführung ist eine Empfehlung für jeden, insbesondere für die jenigen, die Düsseldorf bisher überwiegend als reiche Party-und Eventstadt wahrnehmen und sich nicht bewusst sind, dass es auch in Düsseldorf – wie in jeder deutschen Großstadt – in nennenswertem Maße Armut und Wohnungslosigkeit gibt; letzteres wurde durch die hohen Mieten in den vergangenen Jahren noch verstärkt.

Weitere Informatione nunter: http://strassenleben.org/stadtfuehrung/​