Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

BEM-Verfahren

Betriebliche Gesundheitsförderung zielt auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten. In der Arbeitswelt ist zu beobachten, wie die Anforderungen und die Arbeitsdichte immer mehr zunehmen. Der steigende Arbeitsdruck bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Prävention im Sinne einer Gesundheitsförderung ist daher in den letzten Jahren zum integralen Bestandteil des Geschehens in vielen Betrieben und Dienststellen geworden.
  
Die gesetzliche Verpflichtung zum BEM in § 167 Absatz 2 Satz 1 SGB IX zielt darauf ab, durch geeignete Gesundheitsprävention das Arbeitsverhältnis im Einzelfall möglichst dauerhaft zu sichern. 


Zielsetzung des BEM ist:

  • Gesundheit zu erhalten und zu fördern,

  • die Ursachen von Arbeitsunfähigkeitszeiten einer/eines Beschäftigten gemeinsam nachzugehen,

  • Rehabilitationsbedarfe gemeinsam zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten,

  • Arbeitskraft der/des Beschäftigten zu erhalten.


Die Teilnahme der oder des Beschäftigten ist freiwillig.
Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen durch den Arbeitgeber und alle übrigen Beteiligten des BEM-Prozesses ist von ausschlaggebender Bedeutung für die vertrauensvolle Mitwirkung der Beschäftigten beim BEM. 

Stufenweise Wiedereingliederung ist nicht gleichzusetzen mit dem BEM

Die stufenweise Wiedereingliederung ist eine Maßnahme der medizinischen Rehabilitation. Der Träger ist die Krankenkasse – bei Beamtinnen und Beamten die Dienstherrin/ der Dienstherr. Sie verfolgt das Ziel, arbeitsunfähige Beschäftigte nach längerer schwerer Krankheit stufenweise an die volle Arbeitsbelastung heranzuführen, um den Übergang in die Berufstätigkeit zu erleichtern. Die Arbeitnehmerin/ der Arbeitnehmer entwickelt mit seiner Ärztin/ seinem Arzt einen Eingliederungsplan, der dem Genesungsfortschritt der/ des Beschäftigten entspricht. Die Arbeitsaufnahme kann so mit wenigen Stunden täglich beginnen und schrittweise bis zur vollen Arbeitszeit gesteigert werden. Arbeitgeber*in und Krankenkasse müssen von Beginn an die Zustimmung für diese Maßnahme erteilen. Die Zuständigkeit dafür liegt beim Dezernat Personal und Recht.  
 
Die Zuständigkeit für die BEM-Koordination liegt bei Frau Kuhrmann aus dem Dezernat Personal- und Organisationsentwicklung.
 
Das BEM kann parallel zur stufenweisen Wiedereingliederung verlaufen bzw. umgekehrt. Es handelt sich dennoch um zwei unterschiedliche Maßnahmen.
Weitere Informationen zum BEM-Verfahren und Datenschutz finden Sie im Intranet​.

Koordination BEM-Verfahren


Juliane Kuhrmann
Team Personalentwicklung & -gewinnung


Münsterstraße 156
Gebäude 2 (3. Etage), Raum 02.3.11
40476 Düsseldorf


Tel.: +49 211 4351-8324
service.betriebsarzt@hs-duesseldorf.de​​