Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

​Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) garantiert ein Recht auf freie Wahl des Berufes sowie der Ausbildungsstätte. Prüfungen, die Voraussetzung für einen Studienabschluss und damit wiederum für die Aufnahme einer Berufstätigkeit sind, greifen aber in diese Berufsfreiheit ein. Daher müssen alle wesentlichen Bestimmungen des Prüfungsverfahrens und Anforderungen an die Prüfungskandidatinnen und -kandidaten in Prüfungsordnungen geregelt werden. In Bezug auf diese Grundsätze bestimmt deshalb § 64 Abs. 2 des Hochschulgesetzes (HG) einen Katalog an Themen, die in Prüfungsordnungen insbesondere geregelt sein müssen. Exemplarisch hervorgehoben seien die Grundsätze der Bewertung einzelner Prüfungsleistungen, die Zahl der Wiederholungsversuche oder die Voraussetzungen und Folgen eines Prüfungsrücktritts. 

Darüber hinaus ist das Gebot der Chancengleichheit aus Art. 3 Abs. 1 GG für das Prüfungsrecht prägend. Da Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Studienabschluss in Konkurrenz um einen Arbeitsplatz stehen, ist es von hoher Bedeutung, dass bei der Ermittlung und Bewertung von Prüfungsleistungen weitgehend gleiche Prüfungsbedingungen herrschen. Nur wenn es zu keiner Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Kandidatinnen oder Kandidaten kommt, sind gleiche Zugangschancen zu einem Beruf gewährleistet.

Das Team Lehre-Support & Organisation hat Handreichungen und Informationen zu den Themen
erstellt, die insbesondere den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse Informationen zu den entsprechenden Themen bieten sollen.

Unterlagen zu den Sitzungen der Kommission Prüfung finden sich an​​die​ser Stelle

 
 

​Kontakt

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