Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

​​

Seit dem 01.01.2018 ist das neue Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt genießen nun auch ertmalig Studentinnen den vollen Mutterschutz. Mit diesem Gesetz soll der bestmögliche Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen gewährleistet werden. Schwangere und Mütter im Studium haben ab jetzt einen Anspruch auf eine sechswöchige Schutzfrist vor und eine mindestens acht Wochen Schutzfrist nach der Geburt.

 


I. Was bedeutet das nun für Sie und Ihr Studium?
II. Weitere Maßnahmen zum Mutterschutz
III. Informationen zum Mutterschutz
IV. Wie gehen Sie konkret im Falle einer Schwangerschaft vor?

 



 

I. Was bedeutet das nun für Sie und Ihr Studium?

Studentinnen, die ein Kind erwarten, können alle mit dem Mutterschutz verbundenen Vorteile für sich in Anspruch nehmen, wenn sie die Schwangerschaft im Familienbüro melden. Die Hochschule führt dann eine Gefährdungsbeurteilung für das Studium während der Schwangerschaft und der Stillzeit durch (§ 10 MuSchG), um Sie als (werdende) Mutter und Ihr Kind vor Gesundheitsrisiken sowie Belastungen zu schützen und ggf. Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

In der Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes (sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis acht – in besonderen Fällen zwölf – Wochen nach der Geburt) müssen Studentinnen darüber hinaus nicht an Veranstaltungen oder Prüfungen teilnehmen. Gleichzeitig behalten sie aber das Recht, das Studium auch während dieser Zeit fortzuführen.

Entscheiden Sie sich im Falle einer Schwangerschaft für eine Teilnahme an Veranstaltungen oder Prüfungen während der Schutzfristen, müssen Sie dieses schriftlich erklären. Die Erklärung erfolgt mittels eines Formulars, das Sie im Familienbüro erhalten.

Wurde die Schwangerschaft im Familienbüro gemeldet, besteht außerdem das Recht auf Freistellung zu Untersuchungen und die Einschränkung der Nachtarbeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr sowie ein Tätigkeitsverbot an Sonn und Feiertagen. Natürlich können auch diese Tätigkeitsverbote durch eine persönliche Erklärung der Schwangeren wieder aufgehoben werden.

 

nach oben


 

II. Weitere Maßnahmen zum Mutterschutz

Es ist nicht auszuschließen, dass im Rahmen Ihres Studiums bei einigen Veranstaltungen gesundheitliche Gefährdungen für Sie oder Ihre Schwangerschaft bestehen könnten. Besonders bei ingenieurwissenschaftlichen Praktika, Werkstatt- oder Labortätigkeiten, Exkursionen, Freilandpraktika, sportpraktische Veranstaltungen oder bei Kontakten mit Kindern in den Studiengängen Soziale Arbeit, Pädagogik der frühen Kindheit könnte das der Fall sein. Nach Mitteilung der Schwangerschaft durch Sie, ist unabhängig vom Studiengang eine sog. Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, damit Gefährdungen erkannt und entsprechende Schutzmaßnahmen vorgenommen werden können. Diese wird durch den zuständigen Prüfungsausschuss in Abstimmung mit Ihnen und dem Arbeitsschutz der Hochschule vorgenommen.

Gefährdungsbeurteilung Arbeitsschutz

 

nach oben


 

III. Informationen zum Mutterschutz

Damit Sie sich im Detail in die Regelungen des Mutterschutzgesetzes einlesen können, stellen wir Ihnen auch den Link für den Gesetzestext zur Verfügung.

Gesetzestext

 

Zudem möchten wir Sie auf einen Leitfaden zum Mutterschutz des zuständigen Bundesministeriums hinweisen. 

 

nach oben

 


 

IV. Wie gehen Sie konkret im Falle einer Schwangerschaft vor?

Wenn Sie die vorgenannten Vorteile der Mutterschutzfrist für sich nutzen wollen, melden Sie Ihre Schwangerschaft im Familienbüro. Neben dem Meldeformular ist eine Kopie des Mutterpasses mit errechnetem Geburtstermin einzureichen. Im Familienbüro erhalten Sie ausserdem das Formular zur Erklärung innerhalb der Schutzfristen Prüfungen ablegen zu wollen.

Formular zur Meldung einer Schwangerschaft

Erklärung innerhalb der Schutzfristen Prüfungen ablegen zu wollen

Das Familienbüro veranlasst dann alles Weitere, informiert Ihr Studienbüro und Ihren Fachbereich.

Wünschen Sie mehr Informationen zum Thema Schwangerschaft, Elterngeld, Elternzeit oder das Studium mit Kind? Dann wenden Sie sich ebenfalls an das Familienbüro.

Sie erreichen das Familienbüro unter
familienbüro@hs-duesseldorf.de
T. +49 211 4351-8013

​ ​ ​

nach oben