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HSD / VP, Verwaltung
02.07.2018

Hochschulstandort­entwicklungsplan 2030

HSEP 2030 - Erster Erfolg/Raumprogamme genehmigt

Wie im Oktober 2017 berichtet, hat die Vizepräsidentin das Projekt „Hochschulstandortentwicklungsplan 2030“ gestartet. Im Dezember wurde der erste Entwurf dem MKW vorgelegt und Ende Februar um die Raumprogramme für die Anmietungen „Forum Derendorf“ und „Seminarzentrum ergänzt.

Nun kann ein erster Erfolg des HSEP 2030 gemeldet werden. Das MKW hat beide Raumprogramme genehmigt, so dass die Flächenbedarfe und damit auch die Mietkosten für die Anmietungen anerkannt sind und künftig vom Land getragen werden.
In einem nächsten Schritt müssen nun die Kosten im Haushaltsplan der Hochschule Düsseldorf bereit gestellt werden. Hierzu laufen derzeit die Verhandlungen mit dem FM. Dabei soll auch erreicht werden, die notwendigen Bewirtschaftungsausgaben zu verhandeln.

Hintergrund zum HSEP 2030

Der HSEP sieht aufgrund der gestiegenen Studierenden, Personal- und Drittmittelzahlen einen zusätzlichen Flächenbedarf von > 8.000 m² vor, den denen nunmehr bereits ca. 4.000 anerkannt sind. Das Management Summary des HSEP 2030 finden Sie im Intranet.
In einem nächsten Schritt werden nun weitere Flächen verhandelt, um ein zusätzliches Gebäude als Erweiterungsfläche zu realisieren. Ein Grundstück kann zwischen Gebäude 6 und dem Seminarzentrum erworben werden. Die Verhandlungen mit der Stadt zum Grundstückserwerb laufen bereits auf Hochtouren. 

2018-02-26 Raumprogramme werden dem MKW vorgelegt

Am 26.02.2018 werden die Raumprogramm für das "Forum Derendorf" und das "Seminarzentrum" dem MKW vorgelegt. 

2018-01-07 Erste Verhandlungen mit dem MKW

Der HSEP 2030 wird in einem gemeinsamen Termin zwischen MKW und HSD (VP, Herr Russo, Frau Wolter) verhandelt. Das MKW gibt sehr positives Feedback und fordert die HSD auf, noch für das laufende Anmeldeverfahren zum Haushalt 2019 zur Verhandlung von Miet- und Bewirtschaftungsausgaben Raumprogramme für das „Forum Derendorf“ und das „Seminarzentrum“ einzureichen. 

2017-10-27 Auftaktsitzung der Vizepräsidentin zur Erstellung des Hochschulstandortentwicklungsplanes 2030

​​Hier und da hört man auf dem Campus Derendorf immer wieder ein und dasselbe Gesprächsthema: Der Campus ist neu gebaut und die Hochschule ist dennoch zu klein?

Wichtig zu wissen ist, dass die Planung des Campus Derendorf bereits 2009 auf der Grundlage des Hochschulstandortentwicklungsplanes 2008 abgeschlossen wurde. Seinerzeit war die Prognose, dass die Studierendenzahlen nach dem doppelten Abiturjahr wieder zurückgehen. Die reale Entwicklung der HSD war dann eine andere: Die Studierendenzahlen und Drittmitteleinnahmen sind gestiegen, aufgrund der Bologna-Reform wird die Lehre den geänderten Anforderungen angepasst und die Personalzahlen sind ebenfalls stark gestiegen.

Die HSD hat bereits viele Maßnahmen ergriffen, um die daraus resultierenden höheren Flächenbedarfe zu decken. Hierzu gehören die Aufstockung des Gebäudes 3, die Herrichtung der Pferdehalle zu einem Lern- und Studierenden- Center (LSC) sowie der Bau eines zusätzlichen Seminarzentrums in Kooperation mit dem Studierendenwerk.

Eine weitere und wesentliche Maßnahme ist nun der Hochschulstandortentwicklungsplan 2030 (HSEP). Im Zuge des HSEP 2030 wird eine aktuelle Flächenbedarfsermittlung vorgenommen und die Standortentwicklung dargestellt. Für die Flächenbedarfsermittlung wird das so genannte HIS Kennwertverfahren der HIS GmbH (Hochschul-Informations-System GmbH) angewandt.

Bereits am 05.07.2017 hat dazu die Auftaktsitzung stattgefunden, bei der das weitere Vorgehen zur HSEP 2030 mit allen Beteiligten besprochen wurde. Das Kurzprojekt wird unter Verantwortung der Vizepräsidentin von Sarah Wolter (Referentin VP) geleitet. Im Projektteam arbeiten dabei folgende Beschäftige interdisziplinär zusammen: Moritz Albiez, Nicole Griebner, Britta Herkenrath, Roland Kötz, Rita Kuhl und Kai Russo. Ebenfalls beteiligt waren der Leiter des Dezernates Finanzen, Planung und Einkauf Matthias Esser, der seit Mai 2018 eine neue Herausforderung als Kämmerer der Stadt Bergheim aufgenommen hat. Frau Margot Le Naour aus dem Dezernat Gebäudemanagement hat ebenfalls das HSEP-Projekt unterstützt. Bedauerlicher Weise ist Sie im Juni 2018 verstorben.

Ziel ist es, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) in den Haushaltsverhandlungen 2018 den neuen Hochschulstandortentwicklungsplan 2030 vorzustellen, Anmietungs-, Miet- und Bewirtschaftungsausgaben für zusätzliche Flächenbedarfe mit dem Land NRW zu verhandeln und ggf. noch ein weiteres Hochschulgebäude auf dem Gelände zwischen Geb. 6 und Seminarzentrum zu errichten.