Hochschule Düsseldorf
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HSD / VP, Verwaltung
27.10.2017

Auftaktsitzung der Vizepräsidentin zur Erstellung des Hochschulstandort­entwicklungsplans 2030

​​Hier und da hört man auf dem Campus Derendorf immer wieder ein und dasselbe Gesprächsthema: Der Campus ist neu gebaut und die Hochschule ist dennoch zu klein?

Wichtig zu wissen ist, dass die Planung des Campus Derendorf bereits 2009 auf der Grundlage des Hochschulstandortentwicklungsplanes 2008 abgeschlossen wurde. Seinerzeit war die Prognose, dass die Studierendenzahlen nach dem doppelten Abiturjahr wieder zurückgehen. Die reale Entwicklung der HSD war dann eine andere: Die Studierendenzahlen und Drittmitteleinnahmen sind gestiegen, aufgrund der Bologna-Reform wird die Lehre den geänderten Anforderungen angepasst und die Personalzahlen sind ebenfalls stark gestiegen.

Die HSD hat bereits viele Maßnahmen ergriffen, um die daraus resultierenden höheren Flächenbedarfe zu decken. Hierzu gehören die Aufstockung des Gebäudes 3, die Herrichtung der Pferdehalle zu einem Lern- und Studierenden- Center (LSC) sowie der Bau eines zusätzlichen Seminarzentrums in Kooperation mit dem Studierendenwerk.

Eine weitere und wesentliche Maßnahme ist nun der Hochschulstandortentwicklungsplan 2030 (HSEP). Im Zuge des HSEP 2030 wird eine aktuelle Flächenbedarfsermittlung vorgenommen und die Standortentwicklung dargestellt. Für die Flächenbedarfsermittlung wird das so genannte HIS Kennwertverfahren der HIS GmbH (Hochschul-Informations-System GmbH) angewandt.

Bereits am 05.07.2017 hat dazu die Auftaktsitzung stattgefunden, bei der das weitere Vorgehen zur HSEP 2030 mit allen Beteiligten besprochen wurde. Das Kurzprojekt wird unter Verantwortung der Vizepräsidentin von Sarah Wolter (Referentin VP) geleitet. Im Projektteam arbeiten dabei folgende Beschäftige interdisziplinär zusammen: Moritz Albiez, Matthias Esser, Nicole Griebner, Britta Herkenrath, Roland Kötz, Rita Kuhl, Margot Le Naour und Kai Russo.

Ziel ist es, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) in den Haushaltsverhandlungen 2018 den neuen Hochschulstandortentwicklungsplan 2030 vorzustellen, Anmietungs-, Miet- und Bewirtschaftungsausgaben für zusätzliche Flächenbedarfe mit dem Land NRW zu verhandeln und ggf. noch ein weiteres Hochschulgebäude auf dem Gelände zwischen Geb. 6 und Seminarzentrum zu errichten.

Bis Ende 2017 soll der HSEP 2030 dem MKW vorgelegt werden.