Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

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Bitte beschreiben Sie die internationale (EU und Nicht-EU) Strategie Ihrer Einrichtung. In Ihrer Beschreibung erklären Sie bitte, a) wie Sie Ihre Partner auswählen, b) in welchem geografischen Gebiet(en) und c) die wichtigsten Ziele und Zielgruppen Ihrer Mobilitätsaktivitäten (bezüglich Hochschulpersonal und Studierende im ersten, zweiten und dritten Studienzyklus, einschließlich Studium oder Praktika, inklusive Kurzstudiengänge). Falls zutreffend, erklären Sie, wie Ihre Einrichtung in die Entwicklung von doppelten /mehrfachen / gemeinsamen Abschlüssen involviert ist.

Die Internationalisierung an der HSD ist als eines von sechs strategischen Zielen im Hochschulentwicklungsplan verankert. Mit den strategischen Leitlinien Internationalität, Diversität, Innovation, Praxisorientierung, Nachhaltigkeit und Interdisziplinarität bereitet sich die HSD auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vor. Ziel ist es, die Studierenden auf die Anforderungen des globalen Arbeitsmarktes vorzubereiten, ihnen gleichzeitig aber auch neben den fachlichen Kompetenzen Fertigkeiten für die Orientierung in der Umwelt und geistige Bildung mitzugeben.

Die HSD hat ein weit gespanntes Netz an Kooperationen in aller Welt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den europäischen Ländern und vor allem den unmittelbaren Nachbarländern, wichtige Zielregionen sind China und Indien sowie die lateinamerikanischen Länder. Die Netzwerkarbeit der HSD zielt darauf, bestehende Kooperationen auszubauen und zu stärken und durch die Verbindung über mehrere Fachbereiche hinweg interdisziplinäre Ansätze zu ermöglichen. Gleichzeitig verschließt sich die HSD neuen Anbahnungen nicht: bei neuen Vertragsabschlüssen wird auf Vergleichbarkeit der Studienprogramme, kompatible Forschungsinteressen und einen ausgeglichenen Austausch geachtet.


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ERASMUS Charta für die Hochschulbildung 2014-2020
ERASMUS Charta für die Hochschulbildung 2014-2020

Dabei werden die Interessen einzelner Fachbereiche berücksichtigt. Je nach Ausrichtung der Fächer, der Fachkultur und auch bestehenden persönlichen Kontakten von Lehrpersonen sind in der Vergangenheit fächerspezifische internationale Verbindungen entstanden, die von den Fachbereichen gepflegt und ausgebaut werden. Diesen Spezifika wird ind der Förderung der Internationalisierung durch die Hochschulleitung Rechnung getragen. 
Die größte Gruppe an outgoing students geht mit ERASMUS+ in die europäischen Nachbarländer. Spanien, Großbritannien und die Benelux-Länder, aber auch die Türkei sind die beliebtesten Zielländer, mit denen auch die engsten und intensivsten Partnerschaften über alle Fachbereiche hinweg bestehen. Mobilität zu Lehr- und Unterrichtszwecken führt mehrheitlich in die genannten Länder; mit Hilfe der Personalmobilität werden wichtige und langjährige Partnerschaften auf der Verwaltungsebene gefestigt.
Mit OS-Mitteln ist es möglich, Besuchsreisen zu Partnerhochschulen zum Zwecke des Kennenlernens zu unternehmen: Koordinatorinnen und Koordinatoren der Fachbereiche sind aufgefordert, Partnerhochschulen zu bereisen, die HSD dort vorzustellen, um die dortigen Studierenden für einen Austausch mit der HSD zu motivieren, und mit den Informationen von der Partnerhochschule die Studierenden der HSD für die jeweilige Partnerhochschule zu gewinnen. Die im Gespräch mit den Partnerhochschulen erarbeiteten Ideen führen zu neuen Formen der Zusammenarbeit auf der Studierenden- und Lehrendenebene: zur Teilnahme an Sommerschulen und Fachkursen, an Projektsemestern und Projektarbeiten.
Der strukturierte Austausch führt zur Steigerung der Austauschzahlen. Der BA-Studiengang "Internationales Management" schreibt ein obligatorisches Auslandssemester vor, der BA-Studiengang "Kommunikationsdesign" hat ein Mobilitätsfenster eingerichtet. Dazu gehören auch Doppelabschlussprogramme, die als prioritäres Ziel in der Internationalisierungsstrategie der HSD geführt werden. Ein Projekt ist bereits verwirklicht, weitere sind in der Planung.
All die genannten Maßnahmen werden vom International Office betreut und begleitet. Die Aufgaben des IO bestehen darin, die Studierenden der HSD zu beraten und zu betreuen, die Austauschstudierenden unserer Partnerhochschulen willkommen zu heißen und ihnen zu ermöglichen, ihr Studium effektiv durchführen und dabei auch Stadt und Umgebung kennen lernen zu können, die Lehrenden ebenfalls zu beraten und sie bei der Verwirklichung von Projekten wie der Ein- und Durchführung von Doppelabschlussprogrammen zu unterstützen.


Falls zutreffend, beschreiben Sie bitte die Strategie Ihrer Einrichtung für die Organisation und Durchführung von internationalen (EU und Nicht-EU) Kooperationsprojekten in der Lehre und Ausbildung mit Bezug auf Projekte, die durch das Programm durchgeführt werden.


All die genannten Maßnahmen werden vom International Office betreut und begleitet. Die Aufgaben des IO bestehen darin, die Studierenden der HSD zu beraten und zu betreuen, die Austauschstudierenden unserer Partnerhochschulen willkommen zu heißen und ihnen zu ermöglichen, ihr Studium effektiv durchführen und dabei auch Stadt und Umgebung kennen lernen zu können, die Lehrenden ebenfalls zu beraten und sie bei der Verwirklichung von Projekten wie der Ein- und Durchführung von Doppelabschlussprogrammen zu unterstützen. Das IO behält sich auch vor, Programme vorzuschlagen, die es für geeignet hält, und Lehrende auf diese Möglichkeiten aufmerksam zu machen.
Außerdem berät das IO in Grundsatzfragen und arbeitet an der Internationalisierungsstrategie mit.
Für Forschungsaktivitäten im Rahmen des ERASMUS+-Programms ist die Stabstelle Forschung und Transfer zuständig. Dort ist auch das EU-Büro ansässig, das gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf betrieben wird. Die Programme der Leitaktion 2 und 3 werden dort betreut.
Das IO ist mit den Fachbereichen durch die Internationalisierungsbeauftragten eng vernetzt. 
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Bitte beschreiben Sie die erwarteten Auswirkungen auf die Modernisierung Ihrer Einrichtung bezüglich der politischen Ziele (für jede der fünf Prioritäten der Modernisierungsagenda), die Sie durch Ihre Teilnahme am Programm zu erreichen suchen.


Das ERASMUS+-Programm ist ein unabdingbarer Bestandteil der Internationalisierungsaktivitäten der HSD. Durch die Vernetzung von Hochschulen über ERASMUS+ befindet sich die HSD in einem Netzwerk von Partnern, die durch ihre Ideen und Projekte die Lehre an der HSD bereichern - und umgekehrt. Lehrprozesse können im Austausch und durch Rückbesinnung auf die eigene Praxis optimiert werden, Curricula werden strukturell und inhaltlich weiterentwickelt. 
Die HSD ist als regional gut vernetzte Hochschule in engem Kontakt mit regionalen und überregionalen Unternehmen und bietet Austausch- und anderen internationalen Studierenden gute Möglichkeiten, Praktika zu absolvieren. Alle Studierenden der HSD - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit - wenden sich dafür an den Career Service und nehmen am Unternehmenstag teil.
Die HSD hat einen traditionell hohen Anteil an Studierenden mit Migrationshintergrund, die sich rege an den Austauschprogrammen - und insbesondere am ERASMUS+-Programm - beteiligen. Deshalb hat die HSD auch einen starken Schwerpunkt bei der Zusammenarbeit mit türkischen Hochschulen, denn nicht wenige Studierende nutzen die Gelegenheit, einen Studienaufenthalt an einer türkischen Hochschule zu absolvieren. Es gibt bereits Überlegungen, wie diese Gruppe von Studierenden besser auf das Studium in der Türkei vorbereitet werden kann.
Die Anerkennungspraxis bedarf in einigen Fällen noch der Verbesserung. Hieran arbeiten die Fachbereiche und die entsprechenden Stellen in der Verwaltung mit Hochdruck. Besuche bei den Partnerhochschulen und der enge Austausch mit den dortigen Lehrendentragen dazu bei, die Gleichwertigkeit festzustellen. Die HSD setzt sich damit zum Ziel, an der Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungsraums durch die Förderung des Austauschs auf allen Ebenen aktiv mitzuwirken.

gez. Dr. Monika Katz
27.01.2016