Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen
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Miriam Kroll, Studentin in Business Administration, hat 2014 ein Auslandssemester in Finnland verbracht. Bei einem Ausflug nach Saariselkä im hohen Norden entstand dieses Foto: drei junge Menschen sitzen dick vermummt mit dem Rücken zum Betrachter und lassen ihren Blick in die Weite der winterlichen Dämmerung schweifen.
Miriam Kroll: Winterlicht

​​"Entstanden ist diese Aufnahme in Saariselkä in Lappland am längsten Schlittenhügel Europas. Einfach eine traumhafte Kulisse, für den sich der Weg hinauf auf jeden Fall gelohnt hat.​"

​Miriam Kroll studierte Business Administration und hat mit diesem Foto am Wettbewerb des International Office im Sommer 2014 teilgenommen.


 


 

Mit ERASMUS+ durch Europa!

Im Rahmen des ERASMUS+-Programms haben Sie die Möglichkeit, während Ihres Studiums ein Auslandssemester oder gar ein ganzes Auslandsjahr an einer Partnerhochschule in Ländern der Europäischen Union, der Türkei, Liechtenstein, Island und Norwegen zu verbringen.

Bedingungen:

  • der Aufenthalt kann nur an einer Hochschule verbracht werden, mit der die HSD ein entsprechendes Abkommen geschlossen hat;
  • der Aufenthalt muss mindestens 3 und darf höchstens 12 Monate dauern;
  • Sie füllen ein so genanntes "learning agreement" (Studienvertrag) aus und verpflichten sich, diesen nach Möglichkeit auch zu erfüllen.

Förderung:

Die Förderung im ERASMUS+-Programm besteht aus vier Elementen:

  • Schaffung einer Infrastruktur durch bilaterale Abkommen zwischen den europäischen Hochschulen, die Ihnen den Zugang zu den ausländischen Hochschulen außerhalb der Zulassungsverfahren ermöglichen, die Wahl der Veranstaltungen erleichtern und ihnen eine umfassende Betreuung bieten;
  • Erleichterung der Anerkennung von ausländischen Prüfungsleistungen durch vorherige Absprachen und das "learning agreement";
  • Zahlung von Mobilitätszuschüssen, die den Mehrbedarf, der durch den Auslandsaufenthalt auf Sie zukommt, abfedern soll;
  • Sprachförderung durch Bereitstellung von online-Sprachkursen.

Diese ERASMUS+-Förderung können Sie während Ihres Studiums mehrfach in Anspruch nehmen:

  • 3-12 Monate im BA-Studium;
  • 3-12 Monate im MA-Studium;
  • 3-12 Monate für Doktoranden.

In jedem Studienzyklus können Sie den Zeitraum aufteilen z. B. in einen fünfmonatigen Studienaufenthalt und einen sechsmonatigen Praktikumsaufenthalt.

ERASMUS+ sieht feste Fördersätze in unterschiedlicher Höhe nach Ländergruppen vor:

  • 310 Euro monatlich für Ländergruppe 1 (Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Norwegen, Liechtenstein, Österreich, Schweden);
  • 260 Euro monatlich für Ländergruppe 2 (Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Slowenien, Spanien Tschechien, Portugal, Türkei , Zypern);
  • 210 Euro monatlich für Ländergruppe 3 (Bulgarien, Estland, FJR Mazedonien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Slowakei).

Sprachförderung

Die Sprachförderung besteht aus...

  • einem verpflichtenden Online-Sprachtest nach der Aufnahme ins Programm und nach der Rückkehr aus dem Ausland für die Sprachen Erweitere Sprachenförderung:
    - Online-Sprachtest nach Auswahl (Pflicht) bzw. Rückkehr (Pflicht) Deutsch, Englisch, Griechisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Tschechisch  ​
    - Online Sprachkurs für Dänisch, Deutsch, Englisch, Griechisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Tschechisch​  ​
  • einem finanziellen Zuschuss für Sprachkurse der "kleinen" europäischen Sprachen durch
    das International Office (bis 100 Euro bei einem Kurs während des Semesters in Düsseldorf; bis 300 Euro bei einem Sprachkurs im Zielland).

Sonderförderungen:

Bei Behinderung bzw. Auslandsaufenthalt mit Kind für Alleinerziehende können zusätzliche Zuschüsse gezahlt werden. Bitte lassen Sie sich im International Office beraten.


 

Was Sie beachten müssen:

  • bei Beginn des Aufenthalts wird eine 1. Rate in Höhe von 80% des gesamten Mobilitätszuschusses ausgezahlt; die restlichen 20% erhalten Sie nach Abschluss des Aufenthalts, wenn alle Unterlagen vollständig im International Office vorliegen.
  • Mit den Partnerhochschulen werden Austauschkontingente vereinbart. Das bedeutet, dass nur eine begrenzte Zahl an Plätzen pro Partnerhochschule zur Verfügung steht. Sollten sich mehr Bewerber*innen für eine Hochschule interessieren, als Plätze zur Verfügung stehen, wählt der Fachbereich nach einem vorher festgelegten Verfahren aus. Denken Sie deshalb von Anfang an auch über Alternativen nach.
  • Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen und den begrenzten finanziellen Mitteln müssen wir im International Office längerfristig vorab kalkulieren. Deshalb müssen Sie sich vorab für das Programm bewerben: Frist ist der 15.01. für das gesamte darauf folgende akademische Jahr.


Formalitäten: Was müssen Sie tun?

Vor der Abreise:

  • den/die Internationalisierungsbeauftragte*n bzw. Prüfungsausschussvorsitzende*n Ihres
  • Fachbereichs aufsuchen (gilt nur für die FB 1-6);
  • gemeinsam die Kursauswahl an der Partnerhochschule abstimmen und ins Learning Agreement eintragen;
  • die Kurse Ihres Studiengangs, die durch die Kurse an der Gasthochschule abgedeckt werden, eintragen;
  • Unterschrift durch den/die Prüfungsausschussvorsitzende*n einholen und selbst unterschreiben (gilt nur für die FB 1-6);
  • Kopie beim International Office abgeben, da sonst keine Förderung möglich ist;
  • Nominierung an der Partnerhochschule durch das International Office;
  • anschließend bewerben Sie sich im Rahmen der Bewerbungsfristen an der Partnerhochschule;
  • Original des learning agreement an die Partnerhochschule zur Unterschrift übersenden bzw. vorlegen vollständig unterschriebene Kopie vor Vorlesungsbeginn an der Gasthochschule an International Office und Studienbüro des Fachbereiches senden;
  • wenn Kurse der Partnerhochschule nicht angerechnet werden können, muss das Zusatzformular zum
    Learning Agreement ausgefüllt werden

Besonderheiten im Fachbereich 3:

Zusätzlich zum Learning Agreement wird ein Studienvertrag abgeschlossen. Sie stimmen Ihre Kurswahl in einem Studienvertrag mit dem Beauftragten für Internationalisierung ab, der den Vertrag unterschreibt.
Den Vertrag legen Sie dem International Office vor.

Besonderheiten im Fachbereich 7:

Die Kurswahl wird über ein gesondertes Formular beim Prüfungssekretariat zur Genehmigung eingereicht. Über die Anerkennung der Kurse entscheidet der Prüfungsausschuss. Bitte geben Sie Ihr Learning Agreement zusammen mit demFormular zur Kursanerkennung zur Unterschrift ab und legen es danach dem
International Office vor.


Nach Erstellung des Learning Agreement wird ein Grant Agreement (Zuwendungsvertrag) zwischen Ihnen und der Hochschule, vertreten durch das International Office, geschlossen. Darin wird die  Höhe des Zuschusses festgelegt.  

Vertragsänderungen nach der Ausreise:

  • es besteht die Möglichkeit, das Learning Agreements nach Ankunft an der Gasthochschule zu ändern, wenn dort z. B. ein Kurs ausfällt, bereits voll ist oder wenn sich Kurse im Stundenplan überschneiden;
  • Änderungen stimmen Sie zuerst mit dem zuständigen ERASMUS + Beauftragten der Partnerhochschule ab...
  • ... und danach mit dem Internationalisierungsbeauftragten Ihres Fachbereichs an der HSD (für die Fachbereiche 1-6: die Änderung muss vom Prüfungsausschussvorsitzenden unterschrieben werden; für den Fachbereich 7: Änderungen mit dem/der Prüfungssausschussvorsitzenden abstimmen);
  • Änderungen eintragen und von Heimathochschule und Partnerhochschule unterschreiben lassen;
  • selbst unterschreiben;
  • vollständig unterschriebene Kopie innerhalb von vier Wochen nach Vorlesungsbeginn an der Gasthochschule an International Office senden

Nach der Rückkehr:

  • Transcript of records bescheinigt die erbrachten Leistungen an der Partnerhochschule und muss dem International Office bis spätestens fünf Wochen nach Leistungsbekanntgabe vorgelegt werden;
    Online-Bericht an die EU-Kommission in Brüssel: Nach Ende des Aufenthalts erhalten Sie von der EU-Kommission ein Login für einen Online-Fragebogen;
  • Erfahrungsbericht in Textform an das International Office.


 

Anerkennung und Anrechnung von Leistungen:

  • Learning Agreement und Transcript of Records sind die Grundlage für die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen.
  • Nur bestandene Prüfungen können hier auch angerechnet werden.
  • Learning Agreement und Transcript of Records werden zwecks Anerkennung beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs eingereicht.


 

Ansprechpartnerin:

Sandra Winter​

​T +49 211 4351 8127

Raum 02.1.031

sandra.winter@hs-duesseldorf.de​


 


 

Formulare und ​Merkblätter finden Sie unter Downloads.​​​​