Das an der Hochschule Düsseldorf verankerte Forschungs- und Transferprojekt „lilmore: Sozial und umweltgerecht wohnen“ erhält zusätzliche Unterstützung: Die Weesbach-Stiftung fördert das Vorhaben mit 90.000 Euro. Im Mittelpunkt der Zusatzförderung steht die Erforschung erneuerbarer Energien und Energiesysteme für die Strom- und Wärmeversorgung modularer Minihäuser. lilmore entwickelt ein ökologisches Mini-Modulhaus, das sich an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lässt, indem Module ergänzt oder zurückgebaut werden können. Ziel ist es, flächensparendes und ressourcenschonendes Wohnen mit hoher Wohnqualität zu verbinden. Das Reallabor in einer entstehenden Tiny-House-Siedlung in Jülich wird dazu schrittweise aufgebaut und wissenschaftlich begleitet. Mit der Förderung der Weesbach-Stiftung kann der energietechnische Forschungsanteil deutlich erweitert werden. So sollen mit vertieften Untersuchungen zusätzlich praxisnahe Erkenntnisse entstehen, wie Tiny Houses zuverlässig, effizient und klimafreundlich mit Energie versorgt werden können. Die Ergebnisse werden systematisch dokumentiert und in Forschung und Lehre an der Hochschule eingebunden. Geplant ist zudem eine Abschlussveranstaltung, bei der die Projektergebnisse Studierenden, (ehemaligen) Stipendiatinnen der Weesbach-Stiftung sowie der Fach- und Medienöffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Mit der zusätzlichen Förderung zeigt das Projekt, wie Forschung und Transfer konkrete Beiträge zur Energiewende im Gebäudebereich leisten können – insbesondere dort, wo neue Wohnformen und nachhaltige Energiesysteme zusammen gedacht werden. Die Weesbach-Stiftung wurde 1996 gegründet und engagiert sich als unabhängige, gemeinnützige Stiftung für Bildung und Forschung rund um Energie- und Umweltschutz. Gründer war der Krefelder Unternehmer Willi Weesbach. Die Hochschule Düsseldorf und die Weesbach-Stiftung sind seit vielen Jahren enge Kooperationspartner.