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University of Applied Sciences

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HSD > Forschung & Transfer > Technik hilft Pflanzen­schutz­mittel einzusparen
HSD / Forschung, Ökologie, Angewandte Forschung, Hochschulnetzwerk NRW, DODES, EFRE, FMDauto
19.10.2017

Ökologische Vorteile - Technik hilft Pflanzen­schutz­mittel ein­zu­sparen

Pflanzenschutzmittel sind wichtig, Pflanzenschutzmittel sind giftig - wie bei vielen anderen Chemikalien, die täglich in die Umwelt gelangen, sind Nutzen und Risiken von Schädlings- und Beikrautbekämpfern gegeneinander abzuwägen.

Ungefähr die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftliche genutzt, laut Angaben des Bundesumweltministeriums werden jährlich etwa neun Kilogramm Pflanzenschutzmittel auf einem Hektar Acker eingesetzt. Sie sollen die Pflanzen in der empfindlichen Wachstumsphase schützen. Andererseits stellen Pflanzenschutzmittel eine hohe Umweltbelastung dar, denn in der Regel werden Sie durch den Einsatz von Feldspritzen flächig und gleichmäßig ausgebracht. Dadurch werden auch "unbeteiligte" Tier- und Pflanzenarten geschädigt und durch den Spritznebel gelangen Chemikalien in benachbarte Gewässer oder angrenzende Landschaftsflächen.

Ein Team um Prof. Dr. Andreas Jahr entwickelt am Institut für Produktentwicklung und Innovation (FMDauto) der Hochschule Düsseldorf in Kooperation mit zwei NRW-Partnern derzeit ein neuesPflanzenschutzgerät, das die bisherige Praxis der Ausbringung ändert. Pflanzenschutzmittel sollen nicht mehr breitflächig und undifferenziert auf dem Acker verteilt, sondern einzelne Pflanzen und Sorten ganz gezielt und individuell behandelt werden können. Hierzu wird eine neuartige, herstellerunanbhängige Dosiereinheit für Feldspritzen entwickelt. Die Entwicklung eines Dosierventils, der Aufbau einer Versuchsanlage und die Anbindung der Ventile an die Elektronik der Pflanzenschutzspritze gehören zu den Hauptaspekten des Projekts.

Durch gezieltes Erkennen und Behandeln von Schädlingen und Beikräutern lassen sich in erheblichem Maße Pflanzenschutzmittel einsparen. Das hat nicht nur ökonomische Vorteile, auch Nahrungspflanzen und das gesamte Ökosystem werden geschont. Das Forschungsprojekt DODES wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


Kontakt in der Hochschule Düsseldorf: Prof. Dr. Andreas Jahr

 

Diesen und weitere Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des hn21 Journal 2017 des Hochschulnetzwerks NRW für Angewandte Forschung.