Wie können Hochschulen gemeinsam dazu beitragen, Wissenschaftlerinnen sichtbarer zu machen?
Dieser Frage widmete sich in der letzten Woche die Abschlusstagung des Metavorhabens Innovative Frauen im Fokus (meta iFiF) unter dem Motto „Innovative Frauen sichtbar machen – Hochschulkommunikation & Gleichstellung gestalten Wandel“.
Mit dabei war auch unsere GDAT-Referentin und stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Eva Wegrzyn, die einen Workshop zur Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen an Hochschulen gestaltete.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie Wissenschaftler*innen, Hochschulkommunikation sowie Akteur*innen aus Gleichstellung und Antidiskriminierung gemeinsam an den strukturellen Bedingungen von Sichtbarkeit arbeiten können. Denn wer innerhalb und außerhalb von Hochschulen Aufmerksamkeit erhält und als Expert*in wahrgenommen wird, hängt nicht allein von individueller Leistung ab. Auch institutionelle Strukturen, Bewertungsmaßstäbe, Kommunikationspraktiken und Netzwerke spielen dabei eine Rolle.
Im Workshop kamen deshalb die unterschiedlichen Perspektiven zusammen: Was kann Hochschulkommunikation beitragen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Wissenschaftler*innen selbst? Und welche Rolle spielen Gleichstellung und Antidiskriminierung?
Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei, dass es essenziell ist, Austausch und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen zu stärken und Sichtbarkeit als gemeinsame strukturelle Aufgabe zu verstehen.
Mit der Frage nach den strukturellen Bedingungen von Sichtbarkeit haben sich Eva Wegrzyn und Paula Adjuoa Nyarko auch in ihrem Beitrag „Sichtbarkeit als Strukturfrage: Innovative Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft“ im Blog interdisziplinäre Geschlechterforschung beschäftigt. Darin nehmen sie den Tagungsband „Innovativ – Exzellent – Sichtbar“ in den Blick und diskutieren Ansätze für mehr Sichtbarkeit und Teilhabe von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft.
Zum Beitrag geht es hier.