Wie kann Gleichstellung an Hochschulen strukturell weiterentwickelt werden und welche Schritte sind dafür erforderlich?
Der Gender-Kongress am 11. Februar 2026 bietet Raum für Austausch zu aktuellen Entwicklungen, offenen Fragen und Zukunftsperspektiven rund um Gleichstellung und Chancengleichheit im Hochschulkontext. Grundlage der Diskussionen bilden unter anderem die Ergebnisse des Gender-Reports 2025, der sowohl Fortschritte als auch bestehende Ungleichheiten zwischen Fachbereichen und Karrierewegen sichtbar macht. Der Kongress richtet sich an Hochschulleitungen, Gleichstellungsakteurinnen auf zentraler und dezentraler Ebene, Wissenschaftlerinnen sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung.
Eva Wegrzyn, Referentin des GDAT und der zentralen Gleichstellungsbeauftragten, moderiert um 13:45 Uhr den Workshop „Wissenschaftliche Leistung geschlechtergerecht beurteilen“. Im Workshop wird diskutiert, wie die Reform der Forschungsbewertung, angestoßen durch die internationale Initiative CoARA (Coalition for Advancing Research Assessment), dazu beitragen kann, Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem zu stärken. Dabei stehen qualitative Kriterien, die Anerkennung vielfältiger wissenschaftlicher Leistungen und unterschiedliche Karrierewege im Fokus.
Beiträge kommen von Dr. Anna Christa und Dr. Ines Medved (DFG) mit dem Thema „CoARA und ihr Potenzial für mehr Chancengleichheit“ sowie von Dr. Kathrin Höhner (TU Dortmund) mit dem Beitrag „Diversität von Karrierewegen anerkennen – Erfahrungen aus Praxis und Gleichstellungsarbeit“.
Anmeldungen zum Kongress sind bis zum 30. Januar 2026 möglich: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/genderkongress/anmeldung
Weitere Informationen zum Kongress und zum Programm finden sich auf der Website des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/veranstaltungen/netzwerk-veranstaltungen