Der Gender Pay Gap trifft Frauen mit Migrationsgeschichte in besonderem Maße. Während Frauen in Deutschland 2025 durchschnittlich rund 16 Prozent weniger pro Stunde verdienten als Männer, lag die Lohnlücke bei Frauen mit Migrationsgeschichte bei bis zu 36,1 Prozent.
Darauf verweisen Bianca Dülken und Samrawit Shibeshi in ihrer Studie „Die Entlohnung in ungleichen Welten“, die die Verschränkung von Geschlecht, Migrationsgeschichte und Elternschaft auf dem Arbeitsmarkt analysiert. Besonders betroffen sind Frauen aus Hauptasylherkunftsländern.
Zur Studie geht es hier: https://minor-kontor.de/die-entlohnung-in-ungleichen-welten/
Ergänzend zeigt die Studie „Geschlechtergerechtigkeit im Aufenthaltsrecht“ der Bundesstiftung Gleichstellung von Prof. Dr. Dorothee Frings und Dr. Catharina Conrad, dass strukturelle Hürden wie fehlende Kinderbetreuung oder Wohnsitzauflagen die Arbeitsmarktintegration von Frauen mit Migrationsgeschichte zusätzlich erschweren.
Zur Studie: https://www.bundesstiftung-gleichstellung.de/wp-content/uploads/2025/10/251022_BSG_Studie_Geschlechtergerechtigkeit_Web.pdf