Was haben ein ukrainisches Instrument mit mittelalterlichen Wurzeln und die Wissenschaft gemeinsam?
Das Ensemble „
Zoryanytsia": Rund 35 Studierende, Alumni und Lehrende der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw spielen ehrenamtlich die Bandura, das ukrainische Nationalinstrument, eine Lautenzither mit bis zu 65 Saiten, im Klang einzigartig zwischen Harfe und Laute. Seit 1982 steht das Ensemble auf Bühnen in ganz Europa, heute mehr denn je als Botschafter ukrainischer Identität und kultureller Resilienz. Auf seiner Deutschland-Tournee 2026 macht es Station in Düsseldorf.
Die Universität Lwiw und die Hochschule Düsseldorf verbindet eine in diesem Jahr geschlossene Hochschulpartnerschaft, die mit diesem Abend auch kulturell mit Leben gefüllt wird. Der Abend ist damit mehr als ein Konzert: ein Zeichen der Solidarität der Düsseldorfer Hochschulen und der Stadtgesellschaft mit der Ukraine. Mitten im Krieg halten die Menschen in der Ukraine nicht nur Lehre und Forschung aufrecht, sie finden darüber hinaus die Kraft, sich ehrenamtlich der Musik zu widmen.
Das Ensemble „
Zoryanytsia" der Universität Lwiw gastiert am Sonntag, 4. Oktober 2026, von 16 bis 18 Uhr in der Kirche St. Suitbertus in Düsseldorf-Bilk. Die HSD lädt gemeinsam mit der
Katholischen Hochschulgemeinde herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
Es begrüßt der Hausherr, Hochschulpfarrer Stefan Wißkirchen. Grußworte sprechen Oksana Tarasyuk, Generalkonsulin der Ukraine, sowie Josef Hinkel, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Begegnung und Austausch mit den Musikerinnen und Musikern.
Die Hochschulgemeinde feiert ab 19 Uhr ihre Eucharistiefeier in St. Suitbertus und lädt dazu ganz herzlich ein.