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University of Applied Sciences

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HSD / Start-up, Medien
08.05.2017

Erfolgreiche Spin-Offs der HSD

„Von der Projektidee während des Studiums bis zur Gründung des eigenen Unternehmens“, ging es zum Auftakt der Düsseldorfer Startup-Woche am Samstag an der Hochschule Düsseldorf. Aufgezeigt wurden anhand von praktischen Beispielen, wie aus einer Idee ein Produkt entstehen und wie es zur Gründung des Unternehmens kommen kann. In Kooperation mit dem Gründungsnetzwerk AngelEngine stellten hierzu drei Absolventinnen und Absolventen in Vorträgen und Diskussionen mit Firmen ihren erfolgreich beschrittenen Weg von der Idee im Studium zum eigenen Unternehmen vor:

Mehrfach preisgekrönt ist die multimediale Fassadeninstallation „Public Brewing“, eine Biermaschine, mit der Bierliebhaberinnen und -liebhaber in der Düsseldorfer Altstadt virtuell ihr eigenes Bier brauen konnten. Lukas Loss, Hauptakteur aus dem Fachbereich Design bei diesem HSD-Projekt, berichtete, wie er anschließend mit einem Kommilitonen das Startup „Bewegtbildhelden“ gründete, das den Kundinnen und Kunden Dienstleistungen rund um das bewegte Bild bietet. Die Verbindung zur HSD hält er durch Lehraufträge und gemeinsame Forschungsprojekte.

Aus dem Fachbereich Medien ging das erfolgreiche Spin-off „redPlant“ hervor. Nach der gemeinsamen Umsetzung eines 3D-Konfigurators für Segelyachten 2009 an der Hochschule Düsseldorf gründeten Annika Möser, Martin Panknin und Thomas Reufer 2011 das redPlant Realtime Studio für interaktive 3D-Anwendungen. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von der Idee zum Unternehmen hat es auch Christian Sprajc, Absolvent der Heinrich-Heine-Universität, Gründer und Geschäftsführer der Düsseldorfer dal33t GmbH geschafft. Seinen „PowerFolder“ nutzen heute über 100 deutsche Hochschulen. Mehr noch: Seine Idee führte zu einer der größten digitalen Initiativen im deutschen Bildungswesen, der DHC (deutsche.hochschul.cloud). Außerdem stellte Christian Sprajc das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt „D2D-Connect“ vor. Es geht um die Entwicklung neuer Technologien für den direkten Austausch von Daten und Dokumenten zwischen mobilen Endgeräten, auch unter Nutzung durch die Geräte selbst erzeugter Netzwerke.

„Es ist kein Zufall, dass gleich alle drei Unternehmen im Bereich Digitalisierung tätig sind“, freute sich Rolf Fellmann, Mitbegründer des Gründernetzwerkes AngelEngine, der die Start-ups mit begleitet hat. Mit 30% der Dax-Unternehmen habe der Wirtschaftsraum Düsseldorf eine hohe Konzerndichte und einen starken Mittelstand.

Mit ihren sieben Fachbereichen ist die Hochschule Düsseldorf sehr breit und interdisziplinär aufgestellt und pflegt zugleich einen intensiven Austausch mit der Wissenschaft und Gesellschaft. „Gerade dadurch entsteht Kreativität und dies führt erfreulicherweise zu erfolgreichen Wegen in das eigene Unternehmen“, hob die Präsidentin der HSD, Prof. Dr. Brigitte Grass, hervor.

Den Fokus auf die Kreativität legte auch Prof. Dr. Chris Geiger vom Fachbereich Medien. Durch den technologischen Fortschritt ist High-End inzwischen nicht nur allgegenwärtig, sondern auch bezahlbar. Dabei rücke die Technik in den Hintergrund, während der kreative Nutzen für den Endverbraucher und Nutzer zunehmend in den Vordergrund rücke, so der Professor für Mixed Reality und Visualisierung. Ziel sei es, neuartige, nützliche Produkte und Dienste zu entwickeln. „Es kommt auf die richtige Mischung an und wir versuchen, diese Richtung in allen Bereichen zu unterstützen“, sagte Geiger. Dass dieses Anliegen auf einem sehr guten Weg ist, zeigten die drei erfolgreichen Ausgründungen der Absolventinnen und Absolventen der HSD. ​

Prof. Dr. Brigitte Grass, Präsidentin der HSD (Mitte), Prof. Dr. Chris Geiger (dahinter li.) und Rolf Fellmann (r.) von AngelEngine zusammen mit den jungen, erfolgreichen Unternehmensgründern. Foto: Simone Fischer
Prof. Dr. Brigitte Grass, Präsidentin der HSD (Mitte), Prof. Dr. Chris Geiger (dahinter li.) und Rolf Fellmann (r.) von AngelEngine zusammen mit den jungen, erfolgreichen Unternehmensgründern. Foto: Simone Fischer