Wir sind zutiefst erschüttert über den Terroranschlag auf den Berliner CSD.
Unsere Gedanken sind bei dem Todesopfer, den Verletzten, ihren Angehörigen sowie allen Menschen, die diesen schrecklichen Anschlag miterleben mussten.
Der CSD steht für Freiheit, Gleichheit, Sichtbarkeit und die selbstverständliche Teilhabe queerer Menschen. Dass ein Ort des Zusammenkommens und der Freude von Hass und Gewalt überschattet wird, macht uns betroffen und bestärkt uns zugleich in unserer Haltung: Wir stellen uns entschieden gegen Queerfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.
Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung zunehmen, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Wir lassen nicht zu, dass Hass, Extremismus, Hetze und diskriminierende Verallgemeinerungen den Raum bestimmen oder die Perspektiven der Betroffenen verdrängen. Wir lassen uns nicht einschüchtern.
Jetzt erst recht gilt es, lauter zu werden, zusammenzustehen und solidarisch für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einzutreten. Wir tragen Verantwortung, sichtbar für diese Werte einzustehen, auch dann, wenn diese Haltung Gegenwind erfährt.
Unsere Solidarität gilt den Opfern, den Verletzten, der queeren Community, den Veranstaltenden des CSD sowie allen Menschen, die sich für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einsetzen. Gegen Hass. Für Vielfalt und Zusammenhalt.
Beratung und Unterstützung
Bei Gesprächsbedarf können sich Studierende vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle der HSD wenden.
Weitere Anlaufstellen
Telefonseelsorge
0800 111 111
0800 111 022 2
116 123
Krisenchat für junge Erwachsene
www.krisenchat.de