Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Wofür steht MINT?

Die Abkürzung MINT steht für die Initialen der Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wer nun denkt, dass das recht eintönig klingt, der irrt sich. Es gibt rund 200 verschiedene Fachrichtungen in diesen Disziplinen. MINT-Studiengänge gehören zu den innovativsten ökonomischen Bereichen, daher sind auch Absolventen dieser Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

 

Welche MINT-Studiengänge gibt es?

Als traditioneller MINT-Studiengang ist beispielsweise Maschinenbau sehr beliebt. Auch andere Klassiker wie technische Mathematik oder Informatik stehen zum Angebot. Es geht allerdings auch etwas spezieller. So kann man auch weniger bekannte Studiengänge wie Meteorologie, Nachrichten- und Informationstechnik oder Nautik studieren. Zudem gibt es inzwischen zahlreiche Studiengänge, die entweder verschiedene MINT-Bereiche oder sogar MINT-Fächer mit einem anderen Studienfach miteinander verbinden. Solche Studienfächer sind zum Beispiel:

  • Bio-Informatik
  • Medizin-Technik
  • Wirtschafts-Informatik
  • Medien-Informatik


Was du mitbringen solltest, um einen MINT-Studiengang durchzuhalten

Vielleicht seid ihr jetzt schon etwas abgetan bei dem Gedanken an ein MINT-Studium. Sei es, weil ihr schon in der Schule nicht in Mathe glänzt oder Programmieren einfach nicht so euer Ding ist. Um jedoch erst einmal mit dem Klischee aufzuräumen: Für einen MINT-Studiengang müsst ihr nicht unbedingt ein Ass in Mathe, Informatik und Co. sein. Essentieller als Talent und Begabung ist es nämlich, sich für das Ziel begeistern zu können. Und das ist beim Studium nun mal die nachfolgende praktische Tätigkeit, die ihr ausüben möchtet. Auch ist es wichtig, dass ihr bereit seid, fehlendes Wissen mit viel Motivation und Arbeitswillen auszugleichen. Ebenso solltet ihr analytisches Denkvermögen besitzen, sowie sorgfältig und kreativ arbeiten können. Eine weitere Voraussetzung ist die Fähigkeit, wissenschaftlich, exakt und vertieft arbeiten zu können. Wenn ihr euch diese Begabungen zutraut und das Verlangen habt, etwas zum Weltgeschehen beizutragen, dann seid ihr in einem MINT-Studiengang gut aufgehoben.


Zukunftsaussichten für MINT-Studierende

Es ist wohl allseits bekannt, dass MINT-Absolventen exzellente Berufsaussichten haben. Denn in einem Technologieland wie Deutschland werden immer Fachkräfte benötigt. Noch dazu herrscht auf dem MINT-Arbeitsmarkt dauerhafter Fachkräftemangel – derzeit fehlen über 300.000 qualifizierte Arbeiter. Trotzdem sind die Aussichten für MINT-Studenten besser als die der Absolventen anderer Studienfachbereiche. MINT-Absolventen finden schneller einen Job und sind öfter unbefristet als andere Akademiker tätig. Dabei sind besonders Frauen sehr gefragt, da diese leider immer noch seltener MINT-Studiengänge ergreifen als Männer. Auch nicht schlecht: Rund 42 Prozent der Absolventen werden sofort in leitenden Positionen eingestellt. Und das Gehalt lockt auch – MINT-Absolventen verdienen 15 Prozent mehr als andere Absolventen.


Fazit

Es lässt sich nicht leugnen: Ein MINT-Fach zu studieren ist nicht für jeden was. Aber das trifft vermutlich auf die meisten Studiengänge zu. Dennoch bedeutet ein MINT-Studium harte Arbeit und wenig Freizeit. Statt unzähliger Studentenpartys werdet ihr bei solch einem Studiengang wohl eher eure eigenen vier Wände oder die der Uni-Bibliothek mit eurer Anwesenheit beglücken dürfen. Da sind ein eiserner Wille und Lernfreudigkeit auf jeden Fall von Vorteil. Doch wer das beweist und sich ins Zeug legt, hat Aussichten auf ein erfolgreiches und gut bezahltes Berufsleben voll interessanter Praxis. Denn wie heißt es immer so schön: MINT-Studiengänge sind tatsächlich die Zukunft.


Quelle: MINT: Was sind eigentlich MINT-Studiengänge? (studybees.de)

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