Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Weiterbildungsseminare
„Der Herkunft begegnen…“ – Macht- und Habitussensibilität als Grundlage von Beratung und Empowerment Anleitung für eine andere Kommunikation auf Augenhöhe Burnout-Prävention im Arbeitsleben: Belastung Klärung, Lebensqualität Cisco-Kurse Das Freizügigkeitsrecht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen Der geduldete Aufenthalt Der Zugang von Flüchtlingen zu Sozialleistungen Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Beratung Familienaufstellung Führung für Frauen: “Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen“ Grundlagen des Arbeitsrechts Grundlagen und Vertiefung des Ausländer- und Asylrechts Hamsterrad Management Inklusion von Menschen mit Behinderung & Soziale Arbeit Kinder psychisch erkrankter Eltern und die Auswirkungen auf den Erziehungs- und Lebensalltag männlich – migrantisch – jung: ein Fall für die Soziale Arbeit? Rassismuskritische, migrations- und gendersensible Perspektiven in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern Psych. Störungen am Arbeitsplatz Rechtliche Grundlagen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländer*innen (UMA) Richtig beraten nach der Berufsphase - „Senior Coach“ werden Schwierige Situationen in der Beratung Systemische Krisenintervention bei eskalierenden Konflikten in Familien Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen Virtual Studio Workshops Wo Spannungen herrschen, kann neues entstehen - zum Konstruktiven Umgang mit Blockaden, Abwehr und Konflikten in beraterischen Arbeitsfeldern Zwischen Jugendhilfe und aktiver Arbeitsförderung – die neue Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

​​​​​​Sprache ist Medium des Denkens und Kommunizierens, sie ist Kulturtechnik, in ihr konturiert sich Weltauffassung, sie ist zentrales Instrument der Veränderung und der Bewahrung und sie ist ein Instrument der Herrschaftstechnik. Sprache spiegelt Strukturen der Ausgrenzung, Eingrenzung, Marginalisierung, Erhöhung, Ironisierung, Ignoranz, usw. wider, sie ist damit gleichermaßen Ursache und Wirkung kultureller Praxis.

S​prache ist nicht das einzige Instrum​ent zur Schaffung und Etablierung einer geschlechter-gerechten Umwelt. Ihre grundsätzlich gendersensible und anerkennende Anwendung ist jedoch ein wesentliches Mittel, die Absicht und den Willen, einen diskriminierungsfreien Raum zu schaffen, handelnd umzusetzen und damit die Atmosphäre und die sich in ihr artikulierende Institutionskultur nachhaltig zu verändern.

Die sprachliche Repräsentation aller Angesprochenen ist die Bedingung ihrer Ansprache – ein ›Mitmeinen‹ erfordert immer eine Transformationsleistung der Mitgemeinten (aber nicht Mitgenannten) und schließt deren Erfahrungswerte und Weltsichten dezidiert aus.

Eine geschlechtergerechte Sprache spricht alle Geschlechter – auch jenseits normativer Kategorisierung – direkt und persönlich an. Sie nimmt die oft unterschiedliche soziale Realität wahr und gibt die diversen Erfahrungen und Möglichkeiten wieder. Um ihre Nutzung – im Sinne unserer demokratischen Pflicht* und unseres institutionellen Auftrags – zu erleichtern, haben wir einige Hinweise zusammengestellt.​


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​​​​Aufforderung zur Verwendung geschlechtergerechter Sprache an der Hochschule Düsseldorf


*§4 LGG/Sprache: Gesetze und andere Rechtsvorschriften tragen sprachlich der Gleichstellung von Frauen und Männern Rechnung. In der internen wie externen dienstlichen Kommunikation ist die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu beachten. In Vordrucken sind geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen zu verwenden. Können diese nicht gefunden werden, sind die weibliche und die männliche Sprachform zu verwenden.​


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