Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

NC und Wartesemester

​​​​​​​​​​​​​Um "NC (Numerus Clausus)" und "Wartesemester" ranken sich immer wieder Gerüchte. Damit Sie Ihre Chancen auf einen Studienplatz besser einschätzen können, finden Sie auf der folgenden Webseite alle wichtigen Informationen sowie Begriffserklärungen zu NC und Wartesemester als Zulassungskriterien an der Hochschule Düsseldorf.


Auswahlgrenzen der zulassungsbeschränkten Studiengänge 

Die Auswahlgrenzen aus den vergangenen Zulassungsverfahren finden Sie hier:

NC_Uebersicht_Bachelor.pdf

NC_Uebersicht_Master.pdf


Erläuterungen zu NC (Numerus Clausus) und Wartesemester

Numerus Clausus (NC)

Sogenannte NC-Fächer sind Studiengänge, für die es (entweder bundesweit oder zumindest an der entsprechenden Hochschule => Orts-NC) eine höhere Nachfrage als verfügbare Studienplätze gibt. Die Vergabe der Studienplätze über hochschulstart.de und die Hochschule Düsseldorf erfolgt bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen nach einer Vergabeordnung. Diese sieht vor, dass ein Teil der Studienplätze nach Notendurchschnitt der Hochschulzugangsberechtigung, ein weiterer Teil nach Wartezeit vergeben wird. 

Die geforderte Durchschnittsnote (Numerus Clausus) ist kein von der Hochschule Düsseldorf vorher festgelegter Wert, sondern ist das Ergebnis der Konkurrenz der Bewerber um die zulassungsbeschränkten Studienplätze.
Die Werte aus dem letzten Verfahren können nur als Orientierungshilfe dienen, da die Ergebnisse des Studienplatzvergabeverfahrens für das jeweils folgende Semester nicht vorhergesagt werden können. Sie sind zudem abhängig von der jeweiligen Bewerberzahl, deren Durchschnittsnoten der Hochschulzugangsberechtigung, Wartezeiten etc. ​

Wartezeit / Wartesemester

Die Wartezeit beginnt nach dem Erwerb der Hochschulreife/ der Hochschulzugangsberechtigung. Jedes volle Halbjahr, in dem man nicht an einer deutschen Hochschule als Studierende/r eingeschrieben war, ist ein Wartesemester. 

Vorherige Studienzeiten an anderen deutschen Hochschulen werden von der Wartezeit abgezogen (=wartezeitschädlich). Deutsche Hochschulen in diesem Sinne sind z. B. Universitäten, frühere Gesamthochschulen, Pädagogische Hochschulen, Musikhochschulen, Kunsthochschulen, Sporthochschulen, Bundeswehrhochschulen, Kirchliche Hochschulen, Fachhochschulen einschl. der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung. Dazu gehören ebenfalls private Hochschulen, die staatlich anerkannt sind, wie z.B. die FOM. Studienzeiten an einer Fernuni (Voll- und Teilzeit) sind ebenfalls wartezeitschädlich. Ein Eintrag in einer Warteliste ist nicht notwendig, aber auch nicht möglich. 

Um zahlreichen vermeidbaren Anfragen nach den Bewerbungschancen vorzubeugen, möchten wir an dieser Stelle nicht versäumen, einem sehr umtriebigen Märchen ein wenig Popularität zu nehmen. Noten und Wartezeiten gehen den Gerüchten zufolge manchmal kuriose Verbindungen ein. Die Zeugnisdurchschnittsnote ist aber im Regelfall nicht veränderbar und kann auch nicht durch gewartete Semester verbessert werden. Es gibt also keine Verrechnung der Note um 0,1 Punkte pro Wartesemester oder etwas in dieser Art. Trotz alledem verbessern sich mit längerer Wartezeit die Chancen auf einen Studienplatz in einem zulassungsbeschränkten Studiengang.

Wartezeitberechnung

Laut der neuen Vergabeordnung NRW, welche seit dem 20. Februar 2009 in Kraft getreten ist, ändert sich für StudienbewerberInnen, deren Hochschulreife sich aus einem schulischen und praktischen Teil zusammensetzt, die Berechnung der Wartezeit. Demnach wird die Hochschulzugangsberechtigung erst erworben, wenn beide Teile der HZB in vollem Umfang nachgewiesen werden können. Folglich gilt als Datum des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung das Abschlussdatum des praktischen Teils der Hochschulreife (sofern dieser nach dem schulischen Teil erworben wurde) und die Wartezeit wird für die StudienbewerberInnen ab diesem Zeitpunkt berechnet. Für die Änderungen gibt es eine Übergangsregelung: Diese Neuerung gilt erst soweit der schulische Teil nach dem 15. Juli 2009 erworben wurde.


Auswahlverfahren der Hochschulen

Auswahlverfahren

Seit einiger Zeit können die beiden „klassischen“ Auswahlkriterien NC und Wartesemester ergänzt werden. Hochschulen können ein eigenes Auswahlverfahren z.B. durch Gespräche, Eignungs-/ Fachtests, berufliche Praxis, gewichtete Einzelfachnoten u.ä. festlegen. Einige, insbesondere künstlerische Fächer setzen seit je her die Feststellung der studiengangbezogenen Eignung voraus. Für diese Eignungstests gibt es besondere Fristen und Verfahren. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie in den zuständigen Fachbereichen oder bei der Studienberatung.

Beim Zulassungsverfahren werden dann (nach Abzug von Plätzen, die in Sonderquoten zu vergeben sind)​​

20% der Plätze nach Noten,
20% nach Wartezeit (WZ) und
60% nach Auswahlkriterien der Hochschule (AdH) vergeben.

Im Auswahlverfahren der Hochschulen dürfen Studienplätze nach folgenden Kriterien vergeben werden:

a) nach dem Grad der Qualifikation (Abitur- oder FHR-Note),
b) nach den gewichteten Einzelnoten der Qualifikation für das gewählte Studium, die über die fachspezifische Eignung Auskunft geben,
c) nach dem Ergebnis eines fachspezifischen Studierfähigkeitstests,
d) nach der Art der Berufsausbildung oder Berufstätigkeit,
e) nach dem Ergebnis eines von der Hochschule durchzuführenden Gesprächs mit den Bewerberinnen und Bewerbern, das Aufschluss über die Motivation für und die Identifikation mit dem gewählten Studium geben soll und zur Vermeidung von Fehlvorstellungen über die Anforderungen des Studiums dienen soll,
f) auf Grund einer Verbindung von Maßstäben nach den Buchstaben a bis e.

Bei einer Auswahlentscheidung hat allerdings der Grad der Qualifikation (Abitur- oder FHR-Note) immer noch maßgeblichen Einfluss.

Auswahlverfahren der Hochschule Düsseldorf

​​​​​Die Hochschule Düsseldorf nutzt derzeit kein hochschuleigenes Auswahlverfahren. 

In diesem Fall werden die 60% aus der AdH-Quote ebenfalls nach der Zeugnisdurchschnittsnote vergeben. Insgesamt vergibt die Hochschule damit 80% der Studienplätze eines Studiengangs nach dem Grad der Qualifikation und 20% nach Wartezeit.​

​Auswahlgrenzen aus dem Vergabeverfahren sommersemester 2018

​finden Sie h​ier​.